Stephanie Kuhlmann
Reise

Buntes Südafrika

7 Highlights entlang der Garden Route

Wilde Küsten, frustbare Täler mit Weinanbau, spektakuläre Gebirgspässe und eine bunte Tierwelt – so vielfältig ist Südafrika. Kapstadt (Cape Town) als Ausgangspunkt einer Rundreise empfanden wir als gute Wahl. Nach dem Sightseeing fuhren wir zum Kap der Guten Hoffnung, über den Swartberg Pass nach Prince Albert, durch die Kleine Karoo nach Outshoorn und von dort weiter durch den Tsitsikamma National Park, immer am indischen Ozean auf der Garden Route entlang bis zum Addo Elephant Park. Zehn verschiedene Unterkünfte in zwei Wochen nannten wir unser Zuhause - von der Blockhütte, über Zimmer in Privathäusern bis zum Santos Express, der heute als Hotel genutzt wird.

PinguinePinguine

1. Pinguine
Geschützt von mächtigen abgerundeten Granitblöcken lebt am Boulders Beach eine Kolonie von etwa dreitausend Brillenpinguinen. Ein Teil des Strandes ist ausschließlich für sie reserviert. Wenn man das Glück hat wie wir, dann kann man sogar einen besonders vorwitzigen und zutraulichen streicheln. In jedem Fall sind die Pinguine fotogen, und man kann sie beobachten, wie sie sich ins Wasser fallen lassen oder den Strand über Holzbohlen verlassen. Im nahegelegenen Restaurant lassen sich die Pinguine dann noch länger beobachten.


Tropfsteinhöhlen Cango Caves

2. Tropfsteinhöhlen Cango Caves
27 km nördlich von Oudtshoorn, in der Halbwüste, der Kleinen Karoo, gelegen befinden sich beeindruckende Tropfsteinhöhlen. Eine normale geführte Tour führt durch die ersten sechs, leicht zugänglichen Räume der so genannten Cango Caves. Um die gute Akustik zu verdeutlichen, konnten wir uns sogar an den ausdrucksvollen Gesängen unseres Führers erfreuen. Gänsehautfeeling pur!

Montana Straußenfarm

3. Montana Straußenfarm
Eine der schönsten Farmen des Landes ist die Montana Guest Farm. Nachdem wir durch den herrlichen Garten gingen, gelangten wir zu unseren luxuriösen Zimmern. Auf das Herzlichste wurden wir kurz darauf von dem Inhaber und Auswanderer Wolfgang begrüßt. Nicht nur der Haushund Jessica wird hier von allen verwöhnt, sondern auch die Strauße werden artgerecht mit genügend Auslauf gehalten. Bei absoluter Ruhe haben wir hier vorzüglich geschlafen und am nächsten Morgen ein leckeres Frühstück auf der Terrasse genossen. Absolut empfehlenswert!

Monkeyland

4. Monkeyland
In Plettenberg Bay erstreckt sich auf zwei Hektar ein Freiluftparadies für über 700 Primaten aus aller Welt - von Gibbons aus Asien bis Lemuren aus Madagaskar. Ein deutschsprachiger Führer hat uns durch den riesigen Wald geführt und auf humorvolle Art über die verschiedenen Affenarten aufgeklärt. Einer der Höhepunkte: die lange Hängebrücke, von der aus man die in den Bäumen sitzenden Tiere beobachten kann.

Tsitsikamma

5. Tsitsikamma
Er war der erste Meeres-Naturschutzpark in Afrika: der Tsitsikamma National Park. Insgesamt gehören ca. 80 Kilometer zerklüftete Küstenlinie dazu, das Schutzgebiet reicht fünf Kilometer in den Indischen Ozean hinaus. Der rund ein Kilometer lange Wanderweg Mouth Trail über Holzstege schlängelt sich durch den Urwald bis zur Storms River-Flussmündung. Auf drei Hängebrücken kann der Fluss überquert werden. Belohnt wird man außerdem mit einer sagenhaften Aussicht.

Addo Elephant Park

6. Addo Elephant Park
Bequem über die Garden Route in einer Zwei-Wochen-Tour erreichbar ist der Addo Elephant Park. Vom eigenen Auto aus oder wie wir es gemacht haben, auf einer Safari-Tour lassen sich die „Big Six“ (Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn, Büffel, Delfin und Wal) beobachten. Unser Führer hat uns außerdem die Historie des Parks näher gebracht, sodass verständlich wurde, warum Nashörner sich noch immer verstecken und warum es keine Garantie gibt, Löwen oder Leoparden zu sehen. Sehr beeindruckend war eine Elefantenherde mit ihrem Nachwuchs, die sich in einem Wasserloch abgekühlt hat.

Hotel Santos Express

7. Hotel Santos Express
Ein langer Passagierzug direkt am Strand, doch er fährt nicht mehr. Stattdessen kann man für günstiges Geld ein Abteil mit Frühstück in der Ersten-Klasse buchen, je nach Bedarf mit Einzel- oder Doppelbett. Der Blick aus dem Fenster lässt sofort Sommerlaune aufkommen, denn das Meer und der helle Strand sind zum Greifen nah. Gemeinschaftsbad und -Dusche befinden sich im Gang, gefrühstückt wird im Restaurant neben der Rezeption.

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