Russland

Russland

Als Stephanie Kuhlmann 2003 zum ersten Mal nach Russland fuhr, bereiste sie zugleich den untypischsten Teil des riesigen Landes. Das Kaliningrader Gebiet, in dem ihr Vater aufwuchs, erlebte sie als einen besonderen Landstrich mit deutscher Vergangenheit und einer gastfreundlichen russischen Bevölkerung. Um in Zukunft mit den Menschen besser in Dialog treten zu können, beschloss Stephanie Kuhlmann, Russisch zu lernen. Ihre besonderen Erlebnisse hielt sie zudem in ihrem ersten Buch fest.

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Um ihr Russisch zu verbessern, reiste Stephanie Kuhlmann 2006 zunächst nach St. Petersburg, wo sie die Sprachenschule Liden & Denz besuchte. Ein Jahr später folgte eine Reise nach Moskau. Eine Liebe auf den zweiten Blick. Schließlich besuchte sie nicht nur die Sprachenschule, sondern lernte auch russische Freunde kennen.

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Im Sommer 2009 kam Stephanie Kuhlmann zum vierten Mal nach Moskau, diesmal für ganze 6 Wochen, mit Mann und Tochter. Eines der schönsten Momente war für sie das Kennenlernen ihrer Tochter mit ihrem russischen Patenonkel. Er las ihr russische Geschichten vor, und wenn man genau hinhörte, konnte man verstehen, wie sie ihn „djadja“ (Onkel) nannte. Seitdem kommt sie mit ihrer Tochter jedes Jahr nach Moskau.

„Russland ist für mich so etwas wie eine zweite Heimat geworden, tief vertraut und doch immer wieder faszinierend in seinen vielen bunten Facetten.“ So beschreibt Stephanie Kuhlmann ihre Verbundenheit mit Russland und seinen Menschen heute.

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Dass ihre Tochter in einen russischen Kindergarten in Hamburg ging und sie parallel zur Grundschule eine russische Schule besucht, ist für Stephanie Kuhlmann ganz natürlich. Denn im Land ihrer Vorfahren wurde zwar früher Deutsch gesprochen, heute jedoch Russisch.